Reiseblog Travel Sisi

„Was, Du bist schon wieder am Flughafen?“ Diese Frage wird mir ziemlich oft gestellt. Viele Leute sind wohl etwas neidisch, dass ich viel verreise. Vielleicht ist es schon etwas frech, dass ich so oft unterwegs bin, aber ich habe auch beobachtet, dass kaum jemand so reist wie ich. Die meisten Leute geben für Ihre Reisen ein halbes Vermögen aus. Mein Motto ist: Günstiger, aber dafür öfter. Wie ich das schaffe? Ganz einfach. Hier meine Top 10 Tipps für Euch:

1. Location des Hotels. 
Meine Hotels müssen nicht unbedingt im Zentrum liegen. Damit kann man ziemlich Geld sparen. Wichtig ist einfach, dass das Hotel eine gute Verkehrsanbindung hat. Mit der U-Bahn oder einem Bus lässt es sich prima ins Zentrum fahren und lernt dabei vielleicht auch noch ein paar lustige Locals kennen.

2. Kategorie des Hotels.
Bei der Hotelkategorie lässt es sich ordentlich sparen. Ich wähle für meine Trips normalerweise eine 3* oder 4* Unterkunft. Damit sprengt man nicht die Bank und als Traveller ist man ja sowieso nicht wirklich oft im Hotelzimmer. Was nützt dann der 5* Luxus? Bei seinen Freunden kann man übrigens mit coolen Reiseberichten auch mehr punkten als mit einem schicken Foto auf Facebook vom Fünfsternetempel.

3. Öffentliche Verkehrsmittel.
Das Taxi lasse ich gleich schon beim Flughafen stehen und düse mit einem Shuttle oder Bus zu meinem Hotel. Taxis verschlingen nicht nur ordentlich Geld, sondern enthalten einem auch ziemlich viel Witziges vor, wenn man so alleine und anonym dort drin sitzt. In öffentlichen Verkehrsmitteln kommt man schnell ins Gespräch mit Locals und erfährt so viel Spannendes und manchmal auch coole Tipps.

4. Lokale Restaurants.
Ums Eck bei den wichtigen Sightseeing-Spots wird man mich nicht in einem Restaurant finden. An der V&A Waterfront in Kapstadt und bei der Spanischen Treppe in Rom ist es nun mal ziemlich schwierig, ein Lokal zu finden, das ausschliesslich von Locals frequentiert wird. Auf diese Touristenabfertigung verzichte ich dankend. Dafür muss ich mich nicht über überteuerte Gerichte nerven, die zudem noch fad schmecken und auch dem Kellner kein fix festgelegtes Trinkgeld geben. Mit etwas Recherche findet man meistens ganz in der Nähe ein tolles Lokal, das Authentik bietet zu einem angenehmen Preis.

5. Gute Vorbereitung.
Wir bleiben gleich beim Thema Recherche. Die ist nämlich alles für einen relativ günstigen Trip. Wenn man sich gleich ins nächstbeste Hotel und Restaurant wirft, schadet man seinem Geldbeutel bestimmt. Dank dem Internet und coolen Bewertungsseiten wie Tripadvisor muss heute niemand mehr als Unwissender losziehen. Hilfreich für die Reisevorbereitung sind natürlich auch Reiseblogs.

6. Flughafen.
Die Wahl des Flughafens kann sich massiv auf den Flugtarif auswirken. Ich wähle für meine Reisen meist kleinere Flughäfen und profitiere damit nicht nur von guten Flugtarifen, sondern auch günstigen Parkplatzgebühren. Es lohnt sich also, etwas Zeit in die Flugbuchung zu investieren. Eine gute Webseite für die Suche ist Skyscanner.

7. Wochentag.
An Wochenenden und Feiertagen ist jeder unterwegs. Kein Wunder sind dann nicht nur die Flüge superteuer, sondern auch die Hotels. Ich muss zugeben, dass viele Leute es sich beruflich nicht leisten können, unter der Woche zu reisen. Falls es aber doch irgendwie machbar ist, ist das der Weg zu günstigem Urlaub. Meine liebsten Tage für gute Flugtarife sind Dienstag oder Mittwoch. Dann kann man sich auch knappe Umsteigezeiten leisten, denn an den Flughäfen ist kaum etwas los.

8. Informiert sein.
Airlines und Hotels bieten immer mal wieder Specials an und um diese zu nützen, muss man nur rechtzeitig darüber informiert sein. Ich erhalte deshalb jeden Tag eine Vielzahl an Newslettern und da ist dann eben auch manchmal ein echtes Schnäppchen dabei. Die frühe Travel Sisi fängt eben den Wurm!

9. Destination.
Die Wahl der Destination kann sich natürlich auch ordentlich auf den Geldbeutel auswirken. Dort, wo jeder hin will, ist es nun mal immer ziemlich teuer. Und man zahlt dann nicht nur viel, sondern muss die schöne Destination auch noch mit einer Vielzahl an Touris teilen. Das tue ich mir nicht an und wähle deshalb lieber eine Destination, die noch nicht so bekannt ist und dafür mehr Authentik bietet.

10. Saison.
Wann man eine bestimmte Destination ansteuert ist auch von Bedeutung. Ich bevorzuge gerne den Übergang von Neben- zu Hauptsaison oder umgekehrt. Damit bin ich immer gut und günstiger gereist. Klar, musste ich auch schon ein paar Regentage in Kauf nehmen, aber wenn ich den Kauf von meinem schicken Reiseknirps vergleiche mit den Reisekosten, die ich gespart habe, kann ich gut damit leben. Zudem sind meine Flipflops prima Regenschuhe 🙂 

Happy günstig und dafür oft reisen,
Eure Travel Sisi 

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