Reiseblog Travel Sisi

Bei einem ersten Besuch in Wien darf man auf keinen Fall die schönen Highlights wie den Steffl, das Schloss Schönbrunn, Gustav Klimt’s Kuss im Belvedere, die Hofburg mit dem Heldenplatz und auch die Kärtnerstrasse verpassen. Da ich mehrere Jahre in Wien gewohnt habe und auch heute immer mal wieder sehr gerne in die imposante Stadt an der Donau fahre, habe ich natürlich noch ein paar andere Dinge, die für mich einen Tag in Wien perfekt machen. Aber ein paar Klassiker fehlen auch bei mir nicht. Ich verrate Euch, wie mein perfekter Tag in Wien aussieht.

Start im 9. Bezirk
Mit einem leckeren Frühstück starte ich den Tag im Café Blaustern (www.blaustern.at). Dieses coole Lokal ist schon seit Jahren ein Renner und ganz beliebt bei den Studenten der nahe gelegenen Wirtschaftsuniversität. Der Kaffee stammt übrigens aus der eigenen Rösterei. Früher habe ich hier auch öfters mal Niki Lauda gesehen mit seinem roten „Kapperl“ – wie man in Wien so schön sagt.

Kaffeepause mit Blumenduft
Mit der Strassenbahn düse ich durch den neunten Bezirk Richtung Innenstadt und steige beim Schottentor aus. Zu Fuss gehe ich entlang des Rings bis zur Börse und staune über die imposanten Gebäude, die sich auf beiden Seiten an die Strasse reihen. Eines davon wurde übrigens kürzlich ins schicke Palais Hansen Kempinski umgebaut. Unter der Börse versteckt sich Wiens schönster Blumenladen. Beim Lederleitner (www.lederleitner.at) gibt es nicht nur schöne Blumen, sondern auch schöne Dinge für das Zuhause.

Lederleitner in der Börse in Wien

Ganz gelungen finde ich die Kombination mit dem Restaurant Hansen, das ebenfalls in der historischen Markthalle untergebracht ist. Kaffee trinken und schöne Blumen sehen und vor allem riechen und das mitten in der Grossstadt Wien – I like!

Sightseeing mit der Bim
Wieder auf der Strasse besteige ich die Strassenbahn Linie D in Richtung Hauptbahnhof. Diese Strassenbahn – in Wien nennt man sie Bim – fährt entlang des Rings, der berühmten Wiener Strasse, die Wiens Innenstadt von den Aussenbezirken abgrenzt. Am Ring stehen viele prächtige Gebäude und ich kann sie bequem vom Sitzen aus betrachten: Es geht vorbei an der Votivkirche, der Universität, dem Wiener Rathaus, dem Burgtheater, dem Parlament, dann kommen rechts das Natur- und Kunsthistorische Museum, links kommt der Heldenplatz und dann erreiche ich auch schon die Staatsoper.

Kunsthistorisches Museum in Wien

Als Alternative zur Linie D gibt es übrigens auch noch das Vienna Ring Tram (www.wien.info/de/sightseeing/sehenswuerdigkeiten/touristen-strassenbahn) Das bietet zusätzlich Infos zu den Gebäuden in verschiedenen Sprachen. Mir ist das allerdings zu touristisch und ich bevorzuge die normale Strassenbahn.

Lunch im Stehen
Bei der Staatsoper verlasse ich die Strassenbahn, denn jetzt gibt es Mittagessen! Am Würstelstand Bitzinger (www.bitzinger-wien.at) bestelle ich mir eine echte Wiener Spezialität: A Eitrige mit Buckel und a Krokodil! Mit diesem Satz kriegst Du eine leckere Wurst mit geschmolzenen Käse, ein Brotanschnitt und eine Essigkurke.

Käsekrainer in Wien

Wenn Du durstig bist, kannst Du Dir auch noch ein „Sechzehnerblech“ dazu bestellen. Du wirst dann ein Ottakringer Bier erhalten, das in Wiens 16. Bezirk gebraut wird. An diesem Würstelstand hat sich übrigens auch Thomas Gottschalk nach dem Opernball mal verköstigt (https://www.youtube.com/watch?v=0i17Xn3XuNc).

Mitbringsel
Gleich ums Eck stehe ich vor dem berühmten Hotel Sacher. Die leckere Sachertorte ist ein prima Mitbringsel für Daheimgebliebene und wird transportfähig verpackt verkauft (www.sacher.com).

Sacher Wien

Die Kärtnerstrasse – übrigens sehr gut zum Shoppen – bringt mich zum Wahrzeichen von Wien: Den Stephansdom. Über den Graben komme ich zur herrlichen goldenen Kuppel der Hofburg.

Kaffeehaus
Hier biege ich rechts ab und stehe wenige Schritte weiter auch bereits vor meinem Dessertstop: Das Café Central (www.palaisevents.at/cafecentral.html)

Cafe Central in Wien mit Fiaker

Klar ist es etwas kitschig hier. Ganz besonders, wenn am späteren Nachmittag der Klavierspieler auch noch sein Bestes gibt. Aber dieses Café ist eine Wiener Institution und die grantigen Kellner in ihren schicken Sakkos sind wirklich sehr authentisch!

Apéro mit Aussicht
Schnell umziehen im Hotel und schon geht es zum Apéro. Dafür fahre ich zum Schwedenplatz. Ich überquere den Donaukanal und das Sofitel Vienna Stephansdom (www.sofitel-vienna-stephansdom.com/de) ragt vor mir in den Himmel. Ich fahre mit dem Lift in den obersten Stock und werde begrüsst von einer atemberaubenden Aussicht über ganz Wien.

Bar im Sofitel in Wien

Hier schmeckt mir mein Cocktail ganz besonders gut!

Schnitzel vom Schiff
Beim Rückweg über die Brücke zum Schwedenplatz kann ich schon einen Blick werfen auf mein nächstes Ziel, das aussieht wie ein Schiff am Donaukanal: Das Restaurant Motto am Fluss (www.motto.at/mottoamfluss).

Aussenansicht Restaurant Motto am Fluss in Wien

In trendigem Ambiente werden hier leckere Innovationen in höchster Bio-Qualität serviert.

Restaurant Motto am Fluss in Wien

Ich bekomme jetzt auch endlich mein echtes Wiener Schnitzerl.

Jazz in Style 
Zum Abschluss meines perfekten Tages in Wien fahre ich noch einmal auf die andere Seite der Innenstadt. Gleich neben der Staatsoper führt mich eine unscheinbare Treppe in den Untergrund. Hier versteckt sich der schicke Dinnerclub Albertina Passage (www.albertinapassage.at).

Bar in der Albertina Passage in Wien

Wow! Nicht nur die Bartheke ein echter Hingucker, sondern auch das Essen ein absolutes Highlight. Darüber berichte ich dann aber ein anderes Mal. Jetzt nehme ich an der futuristischen Bar Platz und lasse den Tag ausklingen bei coolem Live Jazz.

Bist Du deppert, lass es Dir gut gehen in Wien
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